Meine kleinen Motivationshilfen im Trainingsalltag

Im Plan stehen 4 Stunden Grundlagentraining und so richtig Lust hat man eigentlich darauf nicht. Eine harte Intervalleinheit steht an und eigentlich fühlt man sich nach nur lockerem Beine bewegen.
Die meisten werden das Phänomen kennen, dass man trotz klarer Zielsetzung und Fokussierung darauf manchmal einfach nicht so Lust auf das Training hat. Ich trainiere fast ausschließlich allein und das kann schon mal ein wenig öde sein oder es fehlt manchmal die „Verabredung“ um loszulegen. Ich habe für mich ein paar kleine Accessoires und Tricks gefunden, die mich motivieren und auch meinen Trainingsalltag vereinfachen.

Mit Musik und Bluetooth Kopfhörer von Ready2Music
Mit Musik und Bluetooth Kopfhörer von Ready2Music

Musik
Vorab: Ich trainiere IMMER mit Musik. Je nach Lust und Trainingsinhalt suche ich mir eine Playlist auf Spotify aus. Ich möchte es nicht mehr missen. Sie motiviert mich, manchmal noch ein wenig härter die Intervalle zu fahren oder ich lasse die Gedanken bei entspannter Musik fliegen, wenn ich locker rolle.

Bluetooth Kopfhörer
Jeder kennt das Generve mit den Kabeln durchs Trikot… Ich nutze am liebsten die Titan von Ready2Music. Die haben eine lange Akkulaufzeit (wichtig), einen richtig guten Sound (noch wichtiger) und rutschen auch auf den holprigsten Trails nicht aus den Ohren (am wichtigsten). Und so kann ich auch mal das Telefon aus der Trikotasche ziehen und Fotos machen, ohne Kopfhörer abstöpseln zu müssen.

Track abfahren
Gerade bei langen GA-Einheiten lade ich mir gerne einen GPS Track auf mein Radcomputer, der in Länge und Profil zu meinem Training passt. So kann ich Gebiete erkunden, in denen ich nicht so oft fahre und bin mit dem Nachfahren der Route beschäftigt, ohne nervige Verfahrer zu haben. Auf zB. www.gps-tour.info oder www.gpsies.de findet man viele Tracks zum Download. Und auch in fremden Regionen bin ich so schon traumhaft schöne Routen gefahren, ohne zuvor jemals dort gewesen zu sein.

Strava
Ich verfolge ganz gerne meine Freunde und Bekannte aus der Region auf Strava, um zu sehen, wo die ihre Trainingsrunden und Intervalle abspulen. Das hat mich schon auf viele Wege gebracht, die ich sonst nie gefahren bin. So konnte ich mein Wegenetz erweitern und hab wieder etwas Neues gesehen.

Mein Qloom Trikotset und Superior Bike - Belohnung
Mein Qloom Trikotset und Superior Bike – Belohnung

„Sonntagsmaterial“
Jeder hat wohl ein Trikotset, einen Laufradsatz oder eine Brille, die ihm zu schade für den normalen Trainingsalltag sind. Ich belohne mich zum Beispiel nach einer harten Trainingswoche, dass ich dann das „gute“ Material nehme. Oder manchmal motiviere ich mich auch so. Wenn ich im Training zB. das Nationaltrikot trage, dann strenge ich mich noch mal ein klein wenig mehr an, denn im Nationaloutfit wird nicht rumgeluscht.

Freunde und Trainer
Für mich ist Feedback sehr wichtig. Wenn meine Coaches sagen „Das wird zwar hart, aber du kannst das schaffen“, dann vertraue ich darauf und will auch zeigen, dass ich es schaffe. Genauso wichtig ist für mich zu hören, dass sie auch hinter mit stehen, wenn ich etwas mal doch nicht schaffe. Wenn ich gerade mal zu wenig Selbstvertrauen habe, dann hole ich mir bewusst Feedback von meinen Freunden und Coaches, die mir nur Gutes wollen und mich so wieder aufbauen.

 

Vielleicht ist da für den ein oder anderen ein brauchbarer Kniff dabei. Oder hat noch andere Tricks und Helferchen? Nutzt die Kommentar-Funktion unterhalb des Blogs, ich bin gespannt eure Tricks zu lesen 🙂

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