Ich kann, weil ich will, was ich muss.

…so steht es auf einer Glaskugel, die ich neulich auf dem Schreibtisch eines Klienten entdeckt habe. Schön, wenn es so klar ist, was ich will, was ich kann und wie ich das erreiche. Doch was, wenn nicht? Dann gibt es die Möglichkeit, sich coachen zu lassen.

Was können Gründe für ein Coaching sein?

Im Bereich Führungskräfte-Entwicklung hat sich Coaching mittlerweile als beliebtes Instrument der Personalentwicklung sehr etabliert. Führungskräfte suchen mich auf, wenn sie etwa an ihrem Auftreten, an ihrer Personalführung oder an ihren Entscheidungen feilen wollen.

Privatpersonen können genauso von einem Coaching profitieren. Ein Coaching kann dich darin unterstützen, deine Ziele zu definieren, wenn du nicht weißt, was du willst. Manche meiner Klientinnen und Klienten stecken in einem Entscheidungs-Dilemma (z.B. „Bleibe ich im Job oder gehe ich woandershin?“) oder fühlen sich orientierungslos („Was will ich eigentlich vom Leben?“). Andere Klienten suchen vergeblich seit Jahren nach „dem richtigen Lebenspartner“ und leistungsstarke Athleten kommen zu mir, wenn sie lernen wollen, mit dem Wettkampf-Druck besser umzugehen oder einfach ihre Gedanken so zu steuern, dass sie lösungsorientiert ans Ziel führen. Denn wenn du jedes Rennen beweisen musst, dass du die Qualifikation für Olympia verdient hast, dann kann das mächtig an die Nerven gehen.

Was passiert dann in so einem Coaching?

Ich unterstütze meine Klienten darin, ihre Ziele zu definieren. Und dann arbeiten wir daran wie diese umgesetzt werden können. Das klingt so easy, ist aber genau der herausfordernde Teil des Coachings. Denn letztlich geht es bei jeder Veränderung oder Neuorientierung um Reorganisationsprozesse im Hirn. Ziel des Coachings ist es

  • Problemlösungsprozesse zu optimieren
  • Fähigkeiten und Leistungen zu verbessern
  • Lernen zu erleichtern
  • Persönliche Wirksamkeit zu erhöhen
  • Nachhaltige Verhaltensänderung zu erreichen
  • Lebensqualität zu steigern
  • Persönlich zu wachsen.

Das kann man sich doch alles auch selbst beibringen, oder?

Foto von Ben White auf Unsplash

Wer eine nachhaltige Veränderung des Denkens, Fühlens und Handelns bewirken will, wird feststellen, dass es meist leicht fällt kurzfristig auf kleine Veränderungen im Alltag, wie zum Beispiel das Wetter, zu reagieren. Schwer wird es für uns, wenn wir an tief eingegrabenen Denkweisen und emotionalen Einstellungen arbeiten wollen. Und auch, wenn es rational gesehen oft viele Vorteile für uns hätte, unser Verhalten zu ändern, so können wir doch beobachten, wie wir immer wieder in alte Verhaltensweisen rutschen, weil uns das Neue noch irgendwie unangenehm ist. (Ausnahmen bilden sogenannte „Sensation Seeker“, sie finden einen Kick in Veränderungen).

Warum ist das so? Wenn wir weitermachen wie bisher, vermittelt uns das einfach ein gutes Gefühl von Sicherheit. Unsere Basalganglien belohnen dieses Verharren in Gewohnheiten gemeinerweise mit der Ausschüttung von hirneigenen Opioiden, dagegen zu handeln verursacht daher Unlust oder sogar Angstgefühle. Es braucht überzeugende Belohnungsstrategien (materielle, soziale oder intrinsische), die dieses Gefühl überwinden können, um neues Verhalten zu etablieren. Genau hier setzt ein guter Coach an. Ohne Coach wird es deutlich langwieriger sich den Basalganglien zu widersetzen.

Was genau bietet Freiwasser?

Foto von Inger Diederich

Unter anderem bin ich systemische Trainerin, Beraterin, Sport Mental Coach, Diplom-Kauffrau, Ernährungstrainer, Fitness- und Gesundheitstrainer (B-Lizenz). Ich habe auch eine Hypnose-Ausbildung mit Einbindung von NLP-Techniken. Meine Vita, wie auch meine Aus- und Weiterbildungen kannst du hier nachlesen: http://freiwasser.com/ueber-mich/

Was bedeutet ein systemischer Ansatz? Dass alles in Zusammenhang mit dem Umfeld zu sehen ist. Hier geht es also um das Zusammenspiel von Teilsystemen (Familie, Einzelpersonen, Organisationen, Teams, Trainer, Freundeskreis etc.) untereinander. Als systemischer Coach betrachte ich ein Thema eines Klienten also nicht isoliert sondern innerhalb seines Gesamtsystems. Darüber hinaus ist für diesen Ansatz eine lösungs- und ressourcenorientierte Haltung charakteristisch.

Hypnotische Techniken (nach Milton Erickson) sind eine Art nach innen gewandte Systemtheorie, denn durch sie lassen sich individuelle innere Muster und Denkprogramme wunderbar bearbeiten. Hier finden bei mir auch Vorgehensweisen aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP) Anwendung.

Gute Coachings brauchen meiner Meinung nach wissenschaftlich fundiertes Wissen. Für mich hat der Wissenschaftsbezug daher einen großen Stellenwert. Eben weil ich wirksame Ergebnisse erzielen will – fernab von Plattitüden.

Im Herbst/Winter absolviere ich jedes Jahr selbst viele Weiterbildungen im Wert von mehreren Tausend Euro, um mein Coaching bestmöglich zu professionalisieren. Ich lese im Monat bis zu neun Fachbücher, die eng mit den Themen meiner Klienten verbunden sind. Jeder Klient, jede Coachingstunde ist individuell, ich bereite mich darauf sehr gezielt vor. Außerdem arbeite ich im Netzwerk mit anderen Coaches und Psychologen zusammen. So bin ich stolz darauf, Teil des Beraterteams von CORMENS zu sein. Einer Unternehmensberatung mit Herz und Verstand, spezialisiert auf Führung, Vertrieb und Veränderungsmanagement. Mit CORMENS wurden wir vom Wirtschaftsmagazin BRAND EINS im Bereich Human Ressources & Coaching als „beste Berater 2017“ ausgezeichnet.

http://cormens.com/

Vor der großen Herausforderung (z.B. Staatsexamen) oder einem Wettkampf darf mich jeder Klient kostenlos zu Rate ziehen, wenn es „brennt“.

Ist Coaching teuer?

Foto von Clark Street Mercantile auf Unsplash

Ohja! Das kannst du dir nicht leisten! Kaufe lieber für 200 Euro neue Schuhe für den Job und für 6000 Euro ein neues Carbon-Rad…

Wie? Das hast du schon ausprobiert, und es hilft nur kurzzeitig bei deinen Problemen? Ja, dann könntest du es doch mal mit einem Coaching probieren… 😉 Im Link unten findest du eine Übersicht darüber, was ein systemisches Coaching im Bundesdurchschnitt kostet, wie viele Stunden im Durchschnitt gebraucht werden (hängt vom Thema ab) und ob es sich lohnt.

https://coaches.xing.com/magazin/was-kostet-eigentlich-ein-coaching

Wenn dich das von einem Coaching überzeugt, statt abzuschrecken, dann freue ich mich von dir zu hören. 🙂

Liebe Grüße

Daniela

Foto von J. Moewius, entstanden während meines Vortrags beim 1st international Asics FrontRunner Meeting.

 

Quellen:

Loebbert, M. (2014): Praxisfelder im Coaching. In: R. Wegener, M. Loebbert, A. Fritze (Hrsg.), Coaching-Praaxisfelder. Forschung und Praxis im Dialog (S. 199-217). Wiesbaden: Springer

Roth, G. / Ryba, A. (2016): Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungsprozesse, Stuttgart: Klett-Cotta

 

 

 

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