Einblicke zu meinem Vortrag beim Women’s Bike Camp in Saalbach-Hinterglemm

40 Mädels auf einen Haufen? Und ich soll da am ersten Abend einen Vortrag halten? Ja, klar habe ich da Lust drauf! Schnell habe ich zugesagt.

Und dann habe ich doch erstmal geschluckt, als ich die riesen Bühne im Hotel Young Generation Resort Buchegg erstmals gesehen habe. Auf so einer großen Bühne stand ich wohl zum letzten Mal in der Schulaula beim Theaterspielen.

Und die Mädels in der Mountainbike-Szene sehen schon verdammt cool aus, wie ich beim Abendessen kurz davor feststellte… *Respekt.* Ob die eine Triathletin ernst nehmen? Ich war ehrlich gespannt.

Den Vortrag „Wie Du Grenzen überwinden kannst“ habe ich mit einem Film über eigene Klienten begonnen, elementare mentale Tools erklärt und auch von meinen eigenen Erlebnissen in Wettkämpfen erzählt. Weil ich spontan keine Lust auf reinen Monolog hatte, habe ich die riskantere Wahl gewählt und das direkte Gespräch mit den Zuhörerinnen gesucht. Dazu habe ich mich einfach auf den hohen Bühnenrand gesetzt, um auf Augenhöhe zu kommen. Vereinzelt habe ich sogar interessierte Männer entdeckt- das waren Aussteller oder Guides. Blick-Kontakt mit dieser großen Zuschauermenge zu halten, war nicht immer leicht. Aber die Zuhörer waren herzlich, als eine der renommierten Guides Antje Kramer (siebenfache Deutsche Meisterin im Downhill!) mehrmals zustimmend genickt hatte, war ich ehrlich gesagt erleichtert. *Ich werde nicht ausgebuht* 😉

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Und immerhin coache ich ja auch eine erfolgreiche Mountainbikerin. Geht das denn, Sportler zu coachen, die besser sind als man selbst oder in einer Sportart unterwegs, die man selbst gar nicht oder wenig ausübt? Ja, das geht! Jogi Löw hat auch nie in der Nationalmannschaft gespielt und dennoch führte er die deutsche Mannschaft 2014 zum Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. Entscheidend ist da dann die Expertise durch Aus- und Weiterbildung und hoffentlich viel Einfühlungsvermögen.

Am selben Abend und am nächsten Morgen kamen viele Zuhörerinnen und haben noch mehr nachgefragt und mir viel schönes Feedback gegeben.

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Glücklich hat mich eine Teilnehmerin gemacht, die seit einem sehr schweren Sturz auf die Schulter immer Angst beim Mountainbiken hatte. Sie kam am Nachmittag des zweiten Tages auf mich zu und erzählte mir, dass im Vortrag der „Knoten geplatzt“ ist. Ich war happy darüber. Denn genau deshalb mache ich seit dem Jahr 2014 diesen Job: weil ich weiß wie es ist, wenn da irgendwo ein Trauma festsitzt und wie verdammt cool es ist, wenn sich das löst.

Das Camp dauerte in Summe vier Tage: von Donnerstag, dem 30.06. bis Freitag, dem 03. Juli. Monika Fiedler und Sabrina Weiss von Fiedler Concepts haben eine tolle Organisation hingelegt. Leider musste ich wegen eines anderen Termins bereits Freitagnachmittag abreisen. Ich wäre gerne länger geblieben. Es war auch für mich ein schöner Aufenthalt zwischen all diesen gut gelaunten Mädels, von Gezicke habe ich nichts gehört. Ganz im Gegenteil, da war soviel Euphorie über den eigenen Mut – vor allem auch dank der hervorragenden Guides. Und die Geschenke für alle Teilnehmer waren ziemlich cool: P.O.W.E.R. statt Püppchen, was sonst?

Wer also Lust auf dieses Camp bekommen hat, der kann auch mal hier weiterlesen: http://www.womensbikecamp.com/.

Manchmal reicht ein Vortrag oder ein Text nicht aus, um mentale Themen zu trainieren. Wenn Du über den Vortrag oder den Blog hinaus, Interesse hast an einem Coaching oder Gruppenseminar, dann melde Dich einfach bei mir unter dd@freiwasser.com. Und vielleicht sehen wir uns ja auch bald wieder bei einem Camp?

Liebe Grüße,

Daniela

Vielen Dank an das Women’s Bike Camp und die Fotografin Ines Thomsen für die tollen Bilder von Vortrag und Messe.

 

2 Antworten auf „Einblicke zu meinem Vortrag beim Women’s Bike Camp in Saalbach-Hinterglemm“

  1. Liebe Daniela,

    es war großartig Dich dort zu treffen. Das Du Deine Erfahrungen mit uns geteilt hast war eine besonderes Erlebnis und ich habe viel *mitgenommen*!

    =>Die Biene und der Tiger fahren übrigens seitdem immer mit :).

    Alles Gute für Dich und liebe Grüße aus Trier,

    Mary-Lou

  2. Liebe Mary-Lou, ich freue mich sehr von Dir zu lesen. Du hörst auch gleich persönlich nochmal von mir. Wunderbar, dass wir so in Kontakt bleiben können. Alles Liebe, Daniela

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