„Das glaube ich einfach nicht!“ #starwars

„Darum, darum versagst du“, sagt Meister Yoda zu Luke Skywalker in Star Wars: Das Imperium schlägt zurück.

Die Story dahinter (vgl. Youtube-Link): Nachdem Luke es nicht schafft, das Raumschiff aus dem Morast von Dagobah zu bergen, ist er frustriert. Meister Yoda greift schließlich ein. Er schafft es – trotz seiner geringen Größe – das Raumschiff aus dem Sumpf zu heben. Da sagt Luke: „Das glaube ich einfach nicht!“ Und sein Lehrer und Mentor sieht genau das als Grund für Lukes Versagen: „Darum, darum versagst Du.“

Wer im entscheidenden Moment an sich glaubt, bringt eine der wichtigsten Voraussetzungen für dauerhaften Erfolg mit: die KOMPETENZÜBERZEUGUNG. Diese Kompetenzüberzeugung aufzubauen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um langfristig erfolgreich zu sein und auch um sich wieder zu motivieren, wenn es mal nicht so gut läuft, zum Beispiel durch ein kleines Selbstgespräch: Heute hast Du es nicht so gut gemacht, aber daraus hast Du gelernt, und beim nächsten Mal klappt es wieder! Oder wie es Meister Yoda sagt: „Die Macht ist mein Verbündeter.“ Damit ist das Vertrauen in eigenes Wissen, Wille und Können gemeint. Und dennoch hat das nichts mit Überheblichkeit zu tun.

Luke ist ungeduldig, er kämpft mit den hohen Erwartungen, die er und andere an ihn stellen. Genau das behindert ihn, weil er sich im entscheidenden Moment zu sehr unter Druck setzt und nicht mehr auf sein Können vertraut.

Doch auch wer noch gar nicht soviel Erfahrung und Kompetenz hat, kann oft als Einsteiger mit seinem Tun sehr überraschen. Das habt Ihr sicher auch schon gesehen oder gehört, dass jemand, der gerade erst mit einer Sportart begonnen hat, ziemlich erfolgreich ist?

Auch in Präsentations-Seminaren erlebe ich das als Trainer hin und wieder: die Rookies (=Anfänger) sind manchmal besser als die Geübten. Warum ist das so? Rookies haben noch keine Erwartungen an sich. Sie können LOSLASSEN.

Darum ist so viel vom „Flow“ zu lesen: wer im Flow ist, hat losgelassen. Ob Radfahren, frei reden, schreiben, oder Arbeiten: im Moment des Flows tun wir es einfach aus Selbstzweck. Wer im Flow ist, ist ganz im Hier und Jetzt, verliert das Zeitgefühl, fühlt sich sicher. Das gelingt allerdings nur, wenn uns die Tätigkeit optimal herausfordert, wenn wir also wissen, dass wir das Vorhaben schaffen kann.

Darum versagt Luke. Er glaubt nicht, dass es zu schaffen ist, das Raumschiff zu bergen. – Er traut das weder sich noch Yoda zu. Luke fehlt die Kompetenzüberzeugung wie auch die Bereitschaft, seine Erwartungen loszulassen und es einfach zu tun. (Fortsetzung folgt.)

Ab jetzt gibt es nur hier auf diesem Blog eine Serie zu Helden aus Film und Literatur. Gute Autoren haben sich intensiv mit der Psyche ihrer Helden beschäftigt. Auch wenn diese Helden oft Überirdisches schaffen, so sind sie doch charakterlich glaubwürdig. Deshalb mögen wir sie. Und so kommt es, dass wir viel von den Helden lernen können. Gleichzeitig gibt Dir meine neue Blog-Serie einen Überblick zu dem, was ich coache. Wenn Du nichts davon verpassen willst, dann abonnierst Du einfach am rechten Bildrand diesen Blog. 

Quelle: Star Wars: Das Imperium schlägt zurück, Lucasfilm Ltd / 20th Century Fox

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